Freitag, 1. April 2016

Hackfleisch-Spinat-Pie

Hallo zusammen,

vor kurzem habe ich mal wieder ein Rezept aus dem LECKER-Magazin ausprobiert. Diesmal eine Pie. Das war zwar etwas aufwändiger, weil man den Teig 1 Stunde kühl stellen musste, aber es hat sich auch gelohnt. Auch wenn erstmal nichts so gelaufen ist, wie es sollte. Für den Teig braucht man 400 g Mehl, das hab ich direkt in die Rührschüssel meiner Küchenmaschine abgewogen. "Das sind doch keine 400 g", hab ich mir bei dem kümmerlichen Häufchen gedacht, das ich abgewogen hatte. "Naja, wird schon passen", war mein nächster Gedanke. Das hier etwas ganz und gar nicht stimmt, hab ich dann gemerkt, als ich von einem Pfund Butter noch knapp 1/5 übrig hatte, das aber immer noch stattliche 100 g auf die Waage brachte. Da hab ich dann festgestellt, dass ich wieder mal die Einheit meiner Waage beim Putzen verstellt haben muss... Ist mir schon mal passiert, da ist es mir aber erst aufgefallen, als es schon zu spät war. Schöner Mist...

Also das Mehl-Butter-Gemisch nochmal nachgewogen, auf 660 g mit Mehl aufgefüllt, dann gemerkt, dass ich mich verrechnet und 40 g Mehl zu viel zugegeben hatte. Aaaahhh, ich war schon am durchdrehen. Dann hab ich den Teig statt grobkrümelig - wie es in der Anleitung verlangt wird - feinkrümelig geknetet gehabt und schon keine Lust mehr gehabt weiter zu machen. "Scheiß drauf, wird schon schmecken", war dann mein Motto und weiter gings. Ab da lief dann auch alles super und das Endergebnis war einfach hervorragend und LECKER. Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus und dazu sehr sättigend. Davon werden locker 4 Personen satt, eher sogar 5. Nun aber für euch zum Nachkochen das Rezept.
 
 
Zutaten für den Teig:
400 g Mehl
220 g sehr kalte Butter
je 1 TL Essig, Zucker und Salz

Zutaten für die Füllung: 
300 g Blattspinat (TK)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Öl
500 g gemischtes Hackfleisch
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Muskat
200 g Cheddarkäse
1 Eigelb
3 EL Milch

Für den Teig das Mehl mit je 1 TL Zucker und Salz mischen. 220 g Butter in kleinen Stücken kurz mit dem Knethaken des Rührgeräts untermischen, bis die Masse grobkrümelig ist. Essig und 80 - 110 ml kaltes Wasser zugeben, dabei das Wasser nach und nach zufügen, denn zu viel macht den Teig pappig. Weitermischen, bis die Zutaten gerade so zusammen halten. Es dürfen ruhig noch grobe Butterstücke zu sehen sein, dann knuspert der Teig später schön.

Die Teigmenge halbieren und jeweils zu einer runden Scheibe formen. In Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. 

Spinat bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Für die Füllung Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hack darin krümelig braten, Knoblauch und Zwiebeln kurz mitbraten. Spinat portionsweise kräftig ausdrücken und unterrühren. Tomatenmark ebenfalls unterrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Füllung ca. 15 Minuten auskühlen lassen. Käse grob würfeln und unterheben.

Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen.

Für den Boden die eine Hälfte des Teiges ausrollen und in eine gut gefettete Pie-Form legen. Wer keine Pie-Form hat, kann auch eine runde Springform verwenden. Die Füllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
 
 
Den Rest des Teiges für den Deckel ausrollen. Sterne oder andere Muster aus dem Deckel ausstechen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch dafür, dass der beim Garen entstehende Dampf entweichen kann. Dann den Deckel auf die Pie legen und am Rand fest drücken. Den Deckel mit dem mit Milch verquirlten Eigelb bestreichen. Die ausgestochenen Sterne darauf legen und auch mit Eigelb bestreichen. 

Im heißen Ofen ca. 50 Minuten backen.

Es gibt noch diverse Möglichkeiten, den Rand einer Pie hübsch zu verzieren. Darauf haben wir der Einfachheit halber verzichtet, vielleicht waren wir auch ein bisschen zu faul. ;) Aber wenn ihr das gerne machen möchtet, findet ihr online bestimmt genug Anleitungen für Schiffstau, Wellenrand, Girlande und Co. 
 

Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Christina

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